5-3 gewonnen, aber nicht locker

Felix gegen Max Weidenhöfer, kurz vor dem Ende
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Felix rechnet am Qualitätsopfer

Am Tag vor der Runde machte unser neuer Prophet Dr. Torben Schulze eine Vorhersage: "Ich glaube ihr gewinnt einfach locker 5-3". Den Part mit dem 5-3 haben wir geschafft. Den Part mit dem locker haben wir ziemlich verfehlt. Doch der Reihe nach:

Es ging schon mit einem Missgeschick in der Vorbereitung los, was darin resultierte, dass wir das Spiel nicht im Lister Turm (oder wie andere Mannschaften zuvor schon in der IGS List) ausrichten konnten. Es gelang uns aber, einen Raum in der Akademie des Sports zu ergattern, was dann im Großen und Ganzen gute Bedingungen waren. Dabei half es sehr, dass wir dank einiger engagierter Mitspieler Kaffee und Wasser organisiert bekamen. Herausfordernder war, dass parallel eine Veranstaltung mit vielen (sprich sehr vielen) Personen stattfand. Das sorgte für überfüllte Parkplätze und damit einhergehend einen verlängerten Fußweg.

Am Ende schafften wir es aber, mit nur leichter Verspätung zu starten und konnten uns auf das Wesentliche konzentrieren: Schach spielen und Fehler begehen. Deren gab es den ein oder anderen zu begutachten, was dazu führte, dass das Endergebnis lange Zeit nicht so klar war. Die Aufstellung sah uns an 7 von 8 Brettern nach Elo vorne, hinten in größerem Ausmaß, als vorne. Jedoch ist das alleine noch kein ausreichendes Kriterium, man muss es auch ans Brett bringen. Ans Brett kamen folgende Schachfreunde:

Brett 1 Johannes von Mettenheim (2336) - GM Gennadij Fish (2443) (wir haben Schwarz)
Brett 2 IM Dennes Abel (2367) - Peter Lichmann (2294)
Brett 3 IM Dr. Stefan Walter (2373) - FM Nikita Nechitaylo (2346)
Brett 4 FM Felix Hampel (2340) - CM Max Weidenhöfer (2170)
Brett 5 FM Christian Polster (2286) - FM Olaf Steffens (2133)
Brett 6 FM David Höffer (2285) - FM Edward Bundan (2008)
Brett 7 CM Jan Helmer (2252) - Nazar Tarasenko (2024)
Brett 8 CM Tim Sauer (2235) - Henry Engelhaupt (1809)

Während das Ergebnis jetzt keine Spannung mehr bietet, tut es der Verlauf des Mannschaftskampfes durchaus.
Wir starten mit einem ersten Eindruck nach ungefährem Abschluss der Eröffnungsphase. Die Welt ist gut. Vorne habe ich den Punkt für Dennes schon eingeplant, ich stehe auch gut. Unsere Schwarzbretter sehen solide aus. Dahinter haben wir einmal bestes Olaf Steffens Chaos und einmal eine etwas suspekte Schwarzpartie. Dafür steht David besser und bei Tim ist zwar noch nicht wirklich was passiert, man hofft aber auf den Elounterschied. Tendenz geht in Richtung HSK Lister Turm.

Brett 7 Jan

Für das Zeitmanagement gibt es Abzüge in der B-Note. Zudem war Jan die meiste Zeit in der Partie auch auf dem Brett unter Druck. Doch letztlich war es zwar nervenaufreibend von außen anzusehen, objektiv aber nie verloren. Da Jan die Nerven behielt, konnte er den Herausforderungen standhalten und am Ende das Remis festhalten.

½:½ (Zwischenstand ½:½)

Brett 2 Dennes

Die Eröffnung mündete nach einer falschen Entscheidung des Bremers in einer Struktur, die ich mit Dennes auf der falschen Seite beim Europapokal live gesehen hatte. Dort ließ der Gegner Dennes nie in die Partie und daher war ich guter Dinge. Das bewahrheitete sich auch, denn Dennes wusste genau, wie er die Stellung anzugehen hatte. Mit Vorteil auf der Uhr und dem Brett hatte er insgesamt keine Probleme damit, die Partie für sich zu entscheiden und uns in Front zu bringen.

1:0 (Zwischenstand 1½:½)

Die Ergebnisse sind ganz gut, aber es zogen gewisse Sturmwolken über den Brettern 1, 3 und 5 auf, während ich meine Stellung ruinierte. Wie gut, dass ich nicht so genau bei David hingeschaut habe, sonst hätte ich mir noch mehr Sorgen gemacht.

Brett 6 David

Am Anfang stand die gute Stellung:

 

Höffer - Bundan
Hier war 15.Lxg7 stark, denn obwohl Schwarz mit 15...Tg8 16. Lc3 Txg2 den Bauern zurückgewinnt, ist nach 17.Sd2 die Stellungsöffnung dem Weißen deutlich lieber

 

 

David ging an dieser Gelegenheit vorbei. In der Folge stand er weiter besser, aber wie es so oft kommt, verschwand der Vorteil Stück für Stück, bis man den Moment verpasst hat, wo man noch das Remis in der Tasche hat. Zum Glück für ihn und uns bemerkte der Werderaner Neuzugang den taktischen Weg zum Sieg in der Endstellung nicht und ließ eine dreifache Stellungswiederholung zu.

½:½ (Zwischenstand 2:1)

Brett 8 Tim

Eine ruhige Eröffnung hinterließ zuerst noch nicht so viel äußerlichen Anschein, aber Tim fand die Löcher in der gegnerischen Stellung und gewann einen Bauern. Die obligatorische Zeitnot machte trotz Mehrbauer noch etwas Sorgen, aber die Erfahrung, die Tim darin hat mit keiner Zeit zu spielen, zahlte sich aus und er verwertete seinen Vorteil (ob ohne Stolperer sei mal dahin gestellt).

1:0 (Zwischenstand 3:1)

Die Zeitkontrolle ist geschafft, wir führen klar, man kann zufrieden sein. Oder man könnte zufrieden sein, wenn nicht alle drei Schwarzpartien zwischenzeitlich oder immer noch so aussehen, als ob sie verloren gehen könnten. Immerhin hat mein Gegner in Zeitnot die Partie weggestellt, jetzt nur nicht die Nerven verlieren. Statt eines durchaus im Raum stehenden negativen Mannschaftsergebnisses, sind die Chancen auf einen Sieg wieder gestiegen.

Brett 1 Johannes

In einer recht symmetrischen Stellung schien zuerst nicht viel los zu sein, doch fast aus dem nichts gelang es dem Werderaner Großmeister über eine Mattdrohung Material zu gewinnen. Positiv für uns: es war noch nicht so klar ersichtlich, wie der Mehrbauer denn zu verwerten ist. Tatsächlich schaffte Johannes es am Ende, sich zu retten:

 

Fish - von Mettenheim
Kreativ, aber nicht gut im 40. Zug gespielt

 

Johannes ließ sich nicht ins Bockshorn jagen und schlug den angebotenen Bauern weg: 40...Txb4 41.Td7+ Kf6! und es stellt sich heraus, dass Weiß nichts hat.

½:½ (Zwischenstand 3½:1½)

Brett 5 Christian

Es war eine Olaf Steffens Partie. Leider bedeutete dies, dass sich sehr ungewöhnliche Stellungsbilder ergaben, in denen es nicht so sehr darauf ankommt, was der Rechner zwischenzeitlich mal anzeigt, sondern wer am Ende am ehesten den Überblick behält. Christian schien zu kreativ zu werden, wodurch Olaf mit einem Bauernhebel für Probleme sorgte.
Von außen wagte man keine Einschätzung abzugeben, jedoch blieb nach der Zeitkontrolle zu konstatieren, dass bei dem Werderaner eine Dame auf dem Brett verblieben war, bei Christian hingegen nicht. Besonders schade, weil zwischendurch taktisch ein K.O.-Schlag für Christian drin gewesen war.
Die Hoffnungen auf eine Festung erfüllten sich bedauerlicherweise nicht, dank eines unter Zeitdruck übersehenen faszinierenden Doppelangriffes:

Steffens - Polster
Hier kann Schwarz nicht mehr beide Türme decken und diese auch nicht verbinden

 

0:1 (Zwischenstand 3½:2½)

Brett 3 Stefan

Stefan spielte eine Eröffnung, die er bereits zuvor auf dem Brett hatte. Die Stellung befand sich in einem gewissen Gleichgewicht und es begann eine längere Phase des langsamen Manövrierens.
Dann wurde Stefan aktiv, was objektiv in Ordnung war, aber praktisch nach nicht optimaler Behandlung in einem Endspiel mit Minusbauern mündete. Dieses war eine ganze Weile in der Remisbreite, doch irgendwann konnte Stefan mit schwindender Zeit mal nicht den richtigen Zug finden. Kurz vor der Niederlage übersah unser Ex-Vereinsmitglied jedoch einen rettenden Trick und konnte plötzlich nur noch ins Remis einwilligen:

 

Nechitaylo - Dr. Walter
Das sierht vielversprechend für den Werderaner aus, man muss nur den richtigen Weg finden, um den Bauern ins Ziel zu bringen

 

 

Hier konnte Nikita mit 63.Td5! gewinnen. Der Springer wird entfernt und kann anschließend den b-Bauern nicht mehr aufhalten. Stattdessen konnte Stefan nach dem direkten 63.b7? durch 63...Tc7! noch von der Schippe springen. Nikita hatte sich auf 64.Tg8+ verlassen, jedoch muss Schwarz nicht schlagen (wonach die neue Dame mit Schach erscheint), sondern kann 64...Kh7! spielen. Jetzt kann der nicht vertriebene Springer nach 65.b8=D diese mittels 65...Sc6+ direkt einsammeln.

½:½ (Zwischenstand 4:3)

Brett 4 Felix

Ich hatte gegen meinen Gegner vor einiger Zeit schon mal gespielt und variierte in der Eröffnung. Das hatte den Effekt, dass ich mit einer ziemlich guten Stellung und ordentlich Zeitvorsprung ins Mittelspiel kam. Dort ging es dann darum, aus dem Vorteil einen Punkt zu machen:

 

Hampel - Weidenhöfer
Zuvor hatte ich schon diverse gute Optionen ausgelassen, jetzt galt es mit 25.exf7+! unter Figurenopfer den König entscheidend anzugreifen. Stattdessen verblieb ich nach 25.exd7 mit gewisser Kompensation, aber keinem Vorteil

 

 

Nachdem ich an den Siegmöglichkeiten versagt hatte, dachte ich eigentlich schon, dass ich jetzt untergehe. Zu meiner Überraschung verkünden die eiskalten Engines, dass die Bewertung immer Ausgleich blieb, selbst bei zwei Minusbauern.
Glück hatte ich dann, als mein Gegner im Zeitnotgefecht einen zu brillanten Gedanken hatte. Mir gelang es, die taktische Widerlegung zu finden, wodurch ich eine Qualität gewinnen konnte.
Nach der Zeitkontrolle hieß es dann den Vorteil zu verwerten. Man hätte es initial besser machen können, aber ich schob eher langsam meinen a-Freibauern vor und wickelte unter Rückopfer der Qualität in ein gewonnenes Turmendspiel ab.

1:0 (Endstand 5:3)

Damit war die Prophezeiung erfüllt und der erste Saisonsieg errungen. Daran wollen wir dann in zwei Wochen in Hameln anknüpfen.

Einen Blick von der Gegenseite kann man auf dem Blog von Schachfreund Steffens finden: https://veganeschachkatzen.de/werderdrei-auf-nach-hannover/

Zu den hier angehängten Partienanalysen gilt es anzumerken, dass die Partie von Christian ohne Hinzuziehen von Engines vorgenommen wurde (abgesehen der Prüfung von 32...Txb5! als Gewinnzug und der Einschätzung als Festung ganz kurz vor Schluss durch den Autor).

 

[Event "Oberliga Nord West"] [Site "?"] [Date "2026.09.27"] [Round "1.1"] [White "Fish, Gennadij"] [Black "Von Mettenheim, Johannes"] [Result "1/2-1/2"] [ECO "E48"] [WhiteElo "2443"] [BlackElo "2336"] [Annotator "von Mettenheim, Johannes"] [SetUp "1"] [FEN "8/5kpp/8/1p1N1p2/1Pn4P/3RPPK1/1r4P1/8 w - - 0 40"] [PlyCount "12"] [EventDate "2026.09.27"] [WhiteTeam "SV Werder Bremen III"] [BlackTeam "HSK Lister Turm"] {Fish lässt sich im 40. Zug von vier- auf eine Minute herunterlaufen und versucht, direkt Matt zu setzen. Ich hatte nun etwa eine Minute, um eine Entscheidung zu treffen} 40. Nf4 $5 Rxb4 ( 40... Kf6 {hatte ich auch überlegt, immerhin verhindert es 41.Td5 und 41.Td7. Hätte ich die Partiefortsetzung nicht gesehen, hätte man so spielen können, aber folgende Variante störte mich} 41. Rd8 {[%cal Gd8f8]} Nxe3 42. Re8 { [%csl Rb5,Rf6][%cal Gf4d5,Ge8b8,Gb8b5,Ge8e7] Der schwarze König ist fast Matt und der Bauer b4 lässt sich leicht durch Sd5 überdecken. Erstaunlicherweise laut Computer trotzdem objektiv Remis}) 41. Rd7+ Kf6 $1 {Hier steht der König sicher und hält die Bauern gedeckt} 42. Nh5+ (42. Ra7 Nxe3 $13) (42. Nd5+ Ke6 43. Rd8 (43. Nxb4 Kxd7 {gibt nur Schwarz Gewinnchancen}) 43... Rb2) (42. Rb7 Nxe3 $11) 42... Kg6 43. Nf4+ (43. Nxg7 Nxe3 44. Ne8 (44. h5+ Kh6 45. Rf7 f4+) 44... f4+ 45. Kh2 Rb1 {die Schaukel Sf1-e3 gibt Schwarz mindestens Remis, aber mittlerweile ist der König auch nicht mehr gefährdet}) 43... Kf6 (43... Kh6 $5 {Es war anscheinend möglich, weiterzuspielen, aber einerseits wäre dies aufgrund der Manschaftssituation veranwortungslos und andererseits sah} 44. Re7 {[%csl Rh6] sehr gefährlich aus, zumal der b-Freibauer viel zu langsam ist, als das Schwarz realistischerweise gewinnen könnte}) 44. Nh5+ Kg6 45. Nf4+ Kf6 1/2-1/2 [Event "Oberliga Nord West 2026/27"] [Site "?"] [Date "2026.09.27"] [Round "1.5"] [White "Olaf Steffens"] [Black "Christian Polster"] [Result "1-0"] [ECO "A00"] [WhiteElo "2133"] [BlackElo "2282"] [Annotator "Polster, Christian"] [PlyCount "101"] [EventDate "2026.??.??"] [WhiteTeam "SV Werder Bremen III"] [BlackTeam "HSK Lister Turm"] {Ich hätte jetzt nicht direkt mit Olaf gerechnet, hätte die Vorbereitung gegen ihn aber so oder so übersprungen, der er immer wilde Eröffnungsexperimente startet.} 1. b4 e5 2. a3 d5 3. Bb2 Nd7 (3... Bd6 {Wollte ich nicht spielen, da der Lf8 G7 deckt und ich ihn auch noch im Spiel gegen den b4 einsetzen wollte. Zudem soll der Sd7 irgendwann nach B6 um die durch b4 entstandenden felderschwächen auszunutzen}) 4. e3 a5 5. Nf3 e4 {Den hatte ich auch schon nach Sd7 im Falle von Sf3 geplant} 6. Nd4 (6. Ne5 Nxe5 7. Bxe5 f6 8. Bb2 axb4 9. axb4 Rxa1 10. Bxa1 Bxb4 $17) 6... Nb6 (6... Ne5 $5 {An diesem Zug hatte ich bestimmt 15 min überlegt und später habe ich mich darüber geärgert, dass ich hier so viel Zeit verschwendet habe. Deshalb hab ich mit diesem Zug auch wieder angefangen meine Bedenkzeit mitzuschreiben. Die Alternative Sb6 hatte ich nämlich zuvor schon geplant gehabt und hätte ich sehr schnell spielen können. Se5 lädt einfach zu unnötigen Verwicklungen ein und gegen einen schwächeren Spieler muss das ja nicht unbedingt sein, zumal ich gegen Olaf, den Experten für Verwicklungen, spiele... Und so viel besser kann Se5 objektiv auch nicht sein.}) (6... Ngf6 {Nachdem ich mich über die verschwendete Zeit bei Se5 geärgert habe, habe ich mich auch geärgert nicht erst Sf6 gespielt zu haben, da der meiner Einschätzung nach flexibler ist. Z. b. kann ich auf} 7. bxa5 {direkt} (7. b5 c5 8. bxc6 bxc6 9. Nxc6 Qb6 10. Bxf6 $14) 7... Nc5 {spielen oder erstmal weiter entwickeln, da kein Sb6 angegriffen ist}) 7. b5 (7. h3 {Ein platzhalter Zug, weil mir jetzt erst aufgafallen ist, das es gar nicht so viele sinnvolle Züge für Weiß gibt (außer b5)} axb4 8. axb4 Rxa1 9. Bxa1 Bxb4 10. Ne6 Bxe6 11. Bxg7 Qg5 12. Bxh8 f6 $13 {Schien mir unklar zu sein, aber ich war trotzdem überrascht, dass Olaf direkt b5 gespielt hat.}) (7. Be2 Qg5 $1 {Das ist natürlich ein Vorteil davon wenn man Sf6 verzögert} 8. g3 (8. O-O Bh3 $19)) (7. d3 axb4 8. axb4 Bxb4+ $17) (7. Nc3 axb4 8. axb4 Rxa1 9. Qxa1 Bxb4 $17) 7... Nf6 {blockt den Lb2, vielleicht wäre h5 um den weg für die Dame frei zu halten eine sinnvolle Alternative oder mit a4 den a3 festzulegen, Raum und die kontrolle über b3 gewinnen und den b5 isolieren.} (7... h5 8. Be2 Qg5) (7... a4) (7... Bd6 {Hätte ich eigentlich am liebsten gespielt, aber führt wieder zu ungewollten komplikationen, die mir zudem auch objektiv nicht so klar erscheinen} 8. Nf5 Bxf5 9. Bxg7 Qg5 10. Bxh8 f6 {In der Partie hab ich nur bis hier überlegt, aber ich glaube ich hab mich richtig entschieden, da weiß mit h4-g4-g5 den Lh8 wieder rausoperieren kann.} 11. h4 Qh6 (11... Qg6 12. Be2 O-O-O 13. g4 $16) 12. g4 Be6 $16) 8. Be2 Bd6 ( 8... Na4 9. Bc1 Nc5 10. c4 {Deshalb hatte ich noch nicht direkt Sa4 gespielt}) (8... Bd7 {mit der Idee c5 zu spielen} 9. O-O c5 10. bxc6 bxc6 11. a4 c5 12. Nb5 $14 {deshalb hatte ich die Idee mit Ld7 erstmal nach hinten gestellt, da mir nicht klar war ,ob der Springer auf b5 nicht vielleicht einfach besser steht als auf d4. Jetzt wäre auch der Lb2 wieder frei.}) 9. d3 Na4 10. Bc1 Nc5 11. Nc3 (11. c4 exd3 (11... dxc4 12. dxe4 (12. dxc4 $6 {Das wäre mein Traumszenario. Ich behalte den Raumvorteil mit dem Bauern auf e4 und das Feld c4 ist blockiert} a4 $17) 12... Ncxe4 (12... Nfxe4 13. Bxc4 $10) 13. Bxc4 $10 { Ich denk die opfer auf f2 oder auch Sg4 funktionieren hier leider nicht, von daher schätze ich die Stellung als ausgeglichen oder vielleicht sogar als leicht besser für Weiß ein. Ein Plan könnte f3 nebst e4 sein.}) 12. Bxd3 Nxd3+ 13. Qxd3 dxc4 14. Qxc4 $15 {Dürfte aus meiner Sicht einfach leicht besser sein für mich. Ich habe das Läuferpaar und die leicht bessere Entwicklung.}) 11... a4 {Sollte a4 von Weiß, nebst La3 verhindern, zusätzlich nimmt es dem Sd4 das letzte Feld. Ich war mir auch nie ganz sicher ob der Sd4 da gut steht oder eigentlich gefangen. Leider wird immer das Feld b5 frei wenn ich versuche mit c5 den Springer zu fangen.} 12. Bb2 h5 13. h3 Rh6 $6 {Das ist der erste Zug mit dem ich im Nachhinein wirklich unzufrieden bin. De7 oder Ld7 wären denke ich besser gewesen, da ich so schneller zur langen Rochade komme und mich besser auf das Gegenspiel was Olaf in der Partie bekommt vorbereiten kann.} (13... Qe7 14. dxe4 dxe4 15. Qd2 Bd7 16. O-O-O Rd8 ( 16... O-O-O)) 14. dxe4 $1 {Ein cleverer Zwischenzug, da ich sonst früher oder später selbst auf d3 schlage und das Feld b3 für mich zugänglich wird.} (14. O-O {Wäre natürlich zu schön für mich.}) 14... dxe4 (14... Nfxe4 15. Nxe4 ( 15. Nxd5 Nxf2 16. Kxf2 Ne4+ 17. Kg1 Qh4 18. Qe1 Bg3 19. Nf3 {Soweit hatte ich das auch in der Partie schon überlegt, schien mir aber nicht klar genug zu sein} Qd8 (19... Bxe1 20. Nxh4 Bxh4 21. Nxc7+ $18) (19... Bf2+ {hatte ich während der Partie nicht gesehen.} 20. Kf1 (20. Kh2 Qg3#) 20... Ng3+ 21. Kxf2 Nxh1+ 22. Kg1 Qxe1+ 23. Rxe1 $18) 20. Qd1) 15... dxe4 {Das der Springer f6 jetzt abgetauscht ist, könnte mir helfen, da so mein Th6 mehr Möglichkeiten hat über die 6 Reihe zu schwenken.} 16. Bxh5 Qg5 17. Bg4 f5 18. Be2 Qxg2 $17) (14... Ncxe4 {wäre vielleicht auch gar nicht verkehrt gewesen, da ich nun mit De7 die lange Rochade verhindern könnte.}) 15. Qd2 Rg6 $2 {Mit diesem Zug verliere ich nun die Kontrolle. Ich dachte es wäre klever mit diesem Zwischenzug den Königsflügel zu schwächen bevor ich De7 spiele.} (15... Qe7 {Wieder wäre De7 denke ich besser.}) 16. g4 $1 {Ein Zug den ich erst gesehen habe als ich bereits Tg6 gespielt habe und dann war mir auch sofort klar das Olaf das spielen wird, da das ein absoluter Olfa-Zug ist.} (16. g3 Qe7 17. h4 ( 17. O-O-O Be5) 17... Bd7) 16... Qe7 (16... Rg5 {War auch eine Überlegung von mir, aber ich hatte den Eindruck, dass ich schnell meine Entwicklung fixen muss!} 17. O-O-O (17. h4 Rxg4 18. Bxg4 Bxg4 $17 {Das Qualitätsopfer hätte ich sehr gerne gespielt.})) (16... hxg4 17. hxg4 Nxg4 18. Rh8+ (18. Nc6 Qg5 ( 18... bxc6 $2 19. Rh8+ Bf8 20. Rxf8+ Kxf8 21. Qxd8# {Die Idee hatte ich auch noch gesehen.}) 19. Rh8+ Bf8 20. Nd5 $18 {Sd5 hatte ich aber nicht mehr berechnet.}) 18... Bf8 {Wäre vielleicht die kritischste Variante, die ich noch genauer hätte prüfen müssen. Ich hab es lediglich wegen einem schlechten Gefühl bei der Sache ausgeschlossen.}) (16... Bf8 {War auch eine Überlegung. Zum einen damit der g4 hängt ohne das Th8 mit schach kommt und zum anderen kann so der Läufer nicht mehr zum ANgriffsziel werden, wie es in der Partie später passiert.}) 17. O-O-O (17. gxh5 {Hier war ich mir auch nicht abschließend sicher was ich spielen sollte. Vermutlich Tg2} Rg2) 17... Bd7 18. b6 $1 {Hier dachte ich stehe ich plötzlich ein ganzes Stück schlechter. Auch diese Idee hatte ich als ich Tg6 gespielt habe noch nicht kommen sehen! Davor dachte ich immer einfach dass ich auf b6 halt c6 spiele und der b-Bauer anschließen einfach nur schwach ist.} Na6 (18... c6 $2 { Die natürlich Reaktion funktioniert hier leider nicht} 19. Nf5 $1 (19. Nxc6 Bxc6 20. Qxd6 Qxd6 21. Rxd6 Ke7 22. Rhd1 (22. Rdd1 hxg4 23. hxg4 Nxg4) 22... hxg4 23. hxg4 Rh8 $44 (23... Nxg4 $2 24. Rxg6 fxg6 25. Bxg4)) 19... Bxf5 20. gxf5 $18) 19. Ncb5 Be5 20. bxc7 Nxc7 (20... Rc8) 21. Nxc7+ Bxc7 22. Nf5 { Ich war etwas beruhigt als er Sf5 gespielt hat, meine Stellung ist aber denke ich immernoch etwas kritisch} (22. Nb5 {Hatte ich eigentlich erwartet} Be5 23. Nd6+ Kf8) 22... Bxf5 23. gxf5 Rg5 (23... Rg2 {bringt vermutlich nix, da ich nichtmal drohe auf f2 zu schlagen} 24. Rdg1 Rxf2 $2 25. Bb5+ $18) 24. Rhg1 (24. Bb5+ Kf8 25. Bc3 Kg8 {Hier stehe ich vermutlich sogar besser, mein König mach nen verhältnismäßig sicheren Eindruck und der f5 flällt, während bei Weiß die Königsstellung sehr fragwürdig aussieht} (25... Qxa3+ $4 26. Kb1 { und Lb4 fängt fast zwangsweise meine Dame, zumindest aber verliere ich eine Figur.} Kg8 27. Bb4)) 24... Rxf5 (24... Rxg1 25. Rxg1 Kf8 $14 {Wäre vielleicht eine Alternative, aber ich habe meinen aktiven Turm abgetauscht und der f5 lebt noch. ich denke Weiß steht hier etwas besser}) 25. Rxg7 Rd8 { Als ich Td8 spielte, plante ich die Stellung zu vereinfachen, aber nach Lxf6 habe ich wieder dic Chance gewittert auf Gewinn zu spielen} (25... Kf8 26. Rdg1 $16) 26. Bxf6 Qxf6 (26... Rxd2 27. Rg8+ Qf8 28. Rxf8+ Kxf8 29. Rxd2 Rxf6 { Hatte ich ursprünglich geplant, aber bei Licht betrachtet habe ich hier nach} 30. Bxh5 $18 {einfach einen Bauern Weniger}) 27. Rg8+ Ke7 28. Qb4+ Bd6 { Hier dachte ich das ich jetzt wahrscheinlich auf Gewinn stehe} 29. Qxe4+ (29. Rxd6 Qa1+ 30. Kd2 Rxd6+ 31. Bd3 Rxf2#) (29. Qxb7+ Rd7 30. Qc8 Qa1+ 31. Kd2 Bb4# {War ein schönes Doppelschachmatt was ich noch gesehen habe}) 29... Re5 30. Qxb7+ Rd7 31. Qb2 $1 {Hatte ich auch erwartet und dachte, dass das der einzige Zug für Weiß ist} (31. Qa6 $2 Bxa3+ 32. Kb1 Rxd1+ 33. Bxd1 Qxa6 $19) (31. Qf3 $2 Bxa3+ 32. Kb1 Qb6+ 33. Ka2 Qb2#) 31... Qxf2 $17 {Bis hierher hatte ich bei Dxf6 gerechnet und dachte das Weiß zu viele Probleme hat. Der Le2 hängt, e3 hängt und im Anschluss sollte auch a3 Probleme machen.} 32. Bb5 {Den Zug hatte ich gar nicht auf meiner Liste, aber er ergibt natürlich sinn} Qxe3+ $2 (32... Rxb5 $1 {Den Zug hab ich erst gesehen, als ich die Partie Montag Abend beim Training gezeigt habe,,, eigentlich viel zu einfach um ihn zu übersehen! Ich kann mir das nur mit Schlafmangel, Zeitnot oder einem zu starken Tunnelblick auf Dxe3+ erklären, da ich den an sich gedanklich schon fast gespielt hatte, als ich in die Variante reingegangen bin.} 33. Qxb5 Bxa3+ 34. Kb1 Rxd1+ 35. Ka2 Qxc2+ 36. Kxa3 Ra1+ 37. Kb4 Rb1+ $19) 33. Kb1 Qf3 {Mir ist nichts anderes eingefallen, als diesen Gegenangriff zu spielen} (33... Rb7 34. Re8+ Kf6 35. Rxd6+ $18 {Ich dachte dass das für Weiß gewinnt, jetzt sieht mir Kf5 gar nicht so klar aus!} Kf5 36. Rxe5+ Qxe5 37. Qxe5+ Kxe5 $10) 34. Rf1 Qxh3 {Wieder ist mir in anbetracht der Zeit nichts besseres eingefallen} 35. Rg7 Qxf1+ {Wieder mangels Alternativen das einzige was ich gesehen habe wo ich noch weiter spielen konnte} 36. Bxf1 Re1+ 37. Ka2 Rxf1 (37... Be5 $2 {War auch kurz ein Gedanke, funktioniert aber leider nicht} 38. Qb4+ $1 Kd8 (38... Kf6 39. Qxe1 Kxg7 40. Qxe5+ $18) (38... Ke8 39. Rg8#) 39. Rg8+ Kc7 40. Qxe1 $18) 38. Qb5 Rf4 39. Qg5+ Rf6 $5 (39... Ke6 {War die Alternative und sieht vielleicht auch gesünder aus, da ich so meinen Turm noch aktiver halten kann. Aber ich wollte mit meinem König jetzt auch nicht ins Freie laufen. Wenn Weiß die Türme tauschen kann und noch der c Bauern lebt, vermute ich auch das die Stellung verloren ist.} 40. Rg8) (39... Ke8 $2 40. Rg8+ Bf8 41. Qxf4 $18) 40. Rh7 Rc7 41. Qe3+ (41. Kb2 Ke6 42. Rh6 Be5+ 43. Kc1 $18 Bf4+ $2 { geht leider nicht} 44. Qxf4) 41... Kd7 42. Rh8 Rxc2+ (42... Re6 43. Qf2 { erschien mir ungünstig, da nun c2 gedeckt und f7 angegriffen ist.}) 43. Kb1 Re6 (43... Rff2 44. Qe8+ Kc7 45. Qb8+ Kc6 (45... Kd7 46. Rd8+ $18) 46. Rc8+ $18 ) (43... Rcf2 44. Qe8+ Kc7 45. Qb8+ Kc6 46. Rc8+ Kd7 47. Rd8+ (47. Qb7+ Ke6 48. Re8+ Kf5 49. Qd5+ Kg6 50. Rg8+ Kh7) 47... Kc6 (47... Ke7 48. Re8+ Kd7 49. Qc8#) (47... Ke6 48. Rxd6+) 48. Qa8+ (48. Rc8+ Kd7 49. Qb7+ Ke6 50. Re8+ Kf5 51. Qd5+ ) 48... Kb6 {Ich finde in der Nachbetrachtung gerade keinen Gwinn für Weiß, was mich wundert, da ich mir kaum vorstellen kann das Schwarz hier nicht auf Verlust steht. aber es droht natürlich der Gegenangriff auf der f-Linie} 49. Rxd6+ Rxd6 50. Qb8+ Kc6 51. Qc8+ Kb6 $10) 44. Qa7+ (44. Qxe6+ $2 Kxe6 45. Kxc2 Bxa3 46. Ra8 {Ist der einfachere Weg zum Remis, da Schwarz selbst mit h-Bauer und Läufer nicht mehr gegen den nackten König gewinnen kann.} (46. Rxh5 Bd6 $10 {Die Stellung müsste Remis sein, wenn dann aht Schwarz noch Chancen auf Gewinn zu spielen})) 44... Rc7 45. Qxa4+ Rc6 46. Qa7+ (46. Rd8+ Kxd8 47. Qxc6 Bxa3 48. Qa8+ Ke7 49. Qxa3+ Kf6 $10 {Ich weiß, dass die Stellung mit dem f7 Bauern eine Festung ist. Eine Anmerkung von einem Trainingsteilnehmer war, dass die Stellung wenn die Dame nach f8 kommt verloren ist... aber ich hab ja noch den h-Bauern für ein Ablenkungsmanöver.} 50. Qf8) 46... Bc7 {Ich ging davon aus, das er keine Zugwiederholung haben wollte, von daher dachte ich kann ich so meine Chancen auf einen erfolgreichen Gegenangriff mit meinen Türmen steigern.} 47. Qf2 Rb6+ 48. Ka2 Rf6 49. Qe2 Be5 {Ich fand Le5 ganz cool, da er Tb2 droht und wenn er geschlagen wird Tf2-Tf1 dauerschach ist... nur leider macht mein eigener König schon wieder Probleme} 50. Qd3+ (50. Qxe5 Rf2+ 51. Ka1 Rf1+ 52. Ka2 Rf2+ $10) 50... Bd6 {Mangels alternativen, weil ich die Königszüge alle widerlegt hatte} (50... Ke7 51. Qd8+ Ke6 52. Qxb6+ $18) ( 50... Kc7 51. Qd8+ Kb7 (51... Kc6 52. Qa8+ Kb5 53. Qd5+ $18 (53. Rxh5 $4 { Diese Variante hatte wir auch beim Montagstraining uns angeschaut, Dd5 wird leider direkt matt, auf Th5 hätte ich aber zwei sehr schicke Matt-Varianten :) } Rf2+ 54. Kb1 (54. Kb3 Rb2# {Fällt mir erst jetzt auf xD} (54... Kc5+ { hatte ich zuerst gesehen...} 55. Ka4 Rf4+ 56. Ka5 Rb5+ 57. Ka6 Ra4#)) 54... Kc4+ $1 {Entfesselt den Läufer, der gleich zum Todesstoß ansetzt!} 55. Kc1 Bf4+ 56. Kd1 Rb1#)) 52. Qc8+ Ka7 53. Qa8#) 51. Qd4 $1 {Ein einfacher, aber sehr ästhetischer Zug. Die Dame verhinder Tf2, greift beide Türme an und obwohl die beiden Türme auf einer Reihe stehen, gibt es keine Möglichkeit beide zu decken} 1-0 [Event "Oberliga Nord/West 2026/2027"] [Site "?"] [Date "2026.09.27"] [Round "1.4"] [White "Hampel, Felix"] [Black "Weidenhoefer, Max"] [Result "1-0"] [ECO "C00"] [WhiteElo "2340"] [BlackElo "2170"] [Annotator "Hampel,Felix"] [SetUp "1"] [FEN "r1r3k1/2qnbp1p/b1n1p1pP/2ppP3/p5N1/P2P1NP1/2P2PB1/R1BQR1K1 w - - 0 18"] [PlyCount "85"] [EventDate "2026.??.??"] [WhiteTeam "HSK Lister Turm"] [BlackTeam "SV Werder Bremen III"] {Wir steigen ein in einer Stellung, wo Weiß bereits ziemlich gut steht (h6 wurde zugelassen, Schwarz hat nichts direkt aktives gestartet)} 18. Bf4 $6 { Ich habe den recht schnell gespielt, weil der Zug ja vernünftig aussieht. Und e5 deckt. Weiß steht auch danach klar besser bzw. objektiv wohl auf Gewinn. Aber man konnte bereits das Hauptziel erreichen (Abtausch der schwarzfeldrigen Läufer)} (18. Bg5 $1 {Man merkt hier meinen Mangel an Opferbereitschaft. Eigentlich keine gute Voraussetzung für diese Variante...} Bxg5 $6 (18... Bf8 $6 19. c4 $1 dxc4 20. dxc4 $18 {[%cal Gd1d7] Taktisch ist der c4 nicht zu schlagen, man ist absolut dominant}) (18... Ra7 $6 19. Bxe7 Nxe7 20. Qd2 $18 { [%cal Gd2f4,Gf3g5,Ga1b1]}) (18... c4 19. Bxe7 Nxe7 20. d4 $18) 19. Nxg5 Ncxe5 20. Nxe5 Nxe5 21. Qe2 {Die Stellung ist sehr nebenlösig, weil Weiß einfach so ganz generell auf Gewinn steht. Das war mir nicht klar geworden. Selbst wenn Schwarz den Bauern nicht nimmt, kann man einfach weitermachen und Schwarz kann sich offenbar nicht sinnvoll wehren. Hier ist es sogar noch eindeutiger, weil man direkt durchschlägt} Nc6 22. Nxe6 $1 fxe6 23. Qxe6+ $18) 18... Nd4 { Er macht, was er machen muss} 19. c4 $1 {Noch bin ich auf der Höhe, aber weniger weil ich die Stellung verstanden habe und mehr, weil hier mein Gefühl noch richtig liegt und ich drauf gehört habe ohne alles bis zum Ende durchgerechnet haben zu müssen} (19. c3 $6 {Ich hatte das mal überlegt} Nb3 20. Ra2 {Man hat Schwarz wieder aufgehalten, aber irgendwie ist man selbst nicht so gut weitergekommen und kann jetzt nicht so leicht die Figuren verbessern} Qd8 $16) (19. Nf6+ Nxf6 (19... Bxf6 20. exf6 Nxf3+ 21. Qxf3 Qd8 $18 {Mir war nicht so klar, wo es weitergeht. Der Rechner zeigt gewinnbringenden Vorteil und hat keine Eile}) 20. exf6 Bd6 21. Bxd6 Qxd6 22. c4 $16 {Auch hier gilt wieder: obwohl nicht so ersichtlich ist, wie man an den König rankommt, steht man sehr gut}) 19... dxc4 (19... Nxf3+ 20. Bxf3 dxc4 21. dxc4 Ra7 (21... Bxc4 22. Nf6+ Bxf6 23. exf6 Qd8 24. Bxa8 $18) 22. Qe2 $18 {Den genauen Zug hatte ich noch nicht, aber man dominiert das Brett}) (19... Nb3 $2 20. cxd5 $1 Nxa1 $18 {Und hier gewinnt diverses}) 20. dxc4 $6 {Auch das gewinnt weiterhin, man konnte aber auch schon deutlich konkreter zur Sache schreiten - wenn man ein bis zwei relevante Züge am Ende sieht, was ich nicht getan habe} (20. Nxd4 $1 {Das ist ein guter Einschub} cxd4 21. dxc4 $1 (21. Bxa8 $5 {Hielt ich nicht für angebracht, behält aber auch noch zum Gewinn ausreichenden Vorteil} Rxa8 22. dxc4 Qxc4 {Das war mir gar nicht mehr so klar mit der langen Diagonalen. Es geht noch, weil man konkret mit} 23. Qf3 $1 {die Diagonale in Besitz nehmen kann, ohne das Schwarz es schaffen wird, seinen Läufer auf diese zu bringen. Den Zug hatte ich leider nicht mehr gesehen} Rd8 24. Nf6+ Nxf6 25. exf6 Bf8 26. Rac1 $18) 21... Bb7 {Ich bin mir überhaupt nicht mehr so sicher, was genau ich mir für Schwarz gedacht habe. Man bleibt mit einer gewonnen Stellung übrig, selbst wenn das natürlich noch nicht gänzlich klar ist} (21... Ra7 22. Qxd4 $18 {[%csl Ra7]}) (21... Nc5 $5 22. Qxd4 Nb3 23. Nf6+ Bxf6 24. exf6 $18) (21... Qxc4 $2 22. Rc1 $18 {Mit dem Zwischenzug gibt es gar keine Probleme mehr. Ich glaube, ich hatte das überlegt und gedacht, dass man das nicht spielen kann, weil Dxc1 kommt. Aber da gibt es noch den Läufer auf f4... }) 22. Bxb7 Qxb7 23. Qxd4 $18 {Man hat den Mehrbauern und steht dazu offenbar noch deutlich besser (Bauer h6!)}) 20... Nb3 $2 {Das ist eigentlich schlecht, aber andererseits hat man sonst nicht so wirklich gute Alternativen und daher muss man es praktisch probieren} 21. Ra2 $2 {Hier merkte ich so langsam, wie die Stellung in eine Richtung ging, wo es sich so anfühlte, als ob ich besser stehen muss, mir das aber andererseits immer weniger klar wurde. Vor allem, da ich inzwischen anfing, mehr Verteidigungsressourcen von Schwarz zu sehen, die mir vorher entgangen waren} (21. Bg5 $1 {Hier ist Schwarz einfach erledigt. Ich frage mich, ob ich den Zug überhaupt wirklich in Erwägung gezogen habe} Nb6 {Ich bilde mir ein, dass mich so etwas generell gestört hat} (21... Bxg5 $6 22. Nxg5 Nxa1 $2 23. Qf3 $18) 22. Bxe7 $1 Qxe7 23. Nf6+ (23. Nd2 {Das ist noch ein Plan B, nach dem typischen Prinzip, dass man ja einfach sowieso besser steht} Rab8 24. Nxb3 axb3 25. Qxb3 Bxc4 26. Qc3 $18) 23... Kh8 24. Qd6 $1 {Das ist eine sehr starke Idee, die ich nicht gesehen habe} Qxd6 25. exd6 Nxa1 26. Ne5 $1 $18) (21. Nf6+ Bxf6 22. exf6 Qa7 {Hier wusste ich nicht weiter. Es ist schon ein bisschen traurig, diese Stellungen mit Stockfish zu analysieren. Die Engine sieht gefühlt überall großen Vorteil (+2 oder mehr) und gibt meist noch einen Bauern oder stört sich nicht im geringsten, dass man sich Zeit lässt} 23. Ng5 Nxa1 24. Rxe6 $18 {Oder die Engine spuckt so etwas aus. Das war mir als grundlegende Ideen auch mal in den Sinn gekommen. Darauf meinen Zug aufzubauen fand ich dann aber zu schwierig}) (21. Rb1 { Es ist schön, dass man auch einfach so spielen kann} Bxc4 22. Bg5 $18 { Zugegeben, das ist nicht mehr so wirklich menschlich}) 21... Bxc4 $2 {Wieder gilt: objektiv nicht so gut, aber praktisch schon sinnvoll} (21... Rd8 22. Qe2 $16 {Man steht immer noch besser, aber es nicht mehr so klar. Auf der anderen Seite ist es weniger forcierend, was mir zu dem Zeitpunkt entgegengekommen wäre}) 22. Ne3 $2 {Das erschien mir noch vielversprechend, hat aber einen Schönheitsfehler} (22. Bg5 $1 {Jetzt ist es weitaus weniger überzeugend, aber immer noch gut genug} Nb6 (22... Bxg5 23. Nxg5 Ra7 24. Rc2 Bb5 25. Qf3 $18 ) 23. Bxe7 Qxe7 24. Qd6 $1 $18 {Wieder diese Idee (der Einschub von Sf6+ kann vorher oder nachher erfolgen), ohne die es dieses Mal schon etwas dünn wird}) (22. Nd2 $6 {Das war mal der ursprüngliche Plan, bevor ich anfing den Fehler in meiner Variante zu entdecken} Nxd2 23. Rxd2 Ra7 $1 24. Nf6+ Bxf6 25. exf6 Qd8 (25... Qa5 $5 {Den hatte ich überhaupt nicht auf der Rechnung}) 26. Rd6 $16 {Hier steht man immer noch gut. Aber dummerweise wollte ich eigentlich einen Springer nach e5 ziehen - nur wurde mir jetzt bewusst, dass keiner mehr auf dem Brett steht. Danach fand ich es schwierig, noch daran zu glauben}) 22... Bb5 $2 {Jetzt kommt meine Idee zum Tragen. Man muss sie dann eben auch nur bis zum Ende spielen} (22... Nb6 $1 {An den Zug hat wohl keiner von uns gedacht, aber das wäre schon etwas dumm gelaufen} 23. Nxc4 Nxc4 24. Nd2 Ncxd2 25. Bxa8 Rxa8 26. Bxd2 Rd8 27. Qe2 $11 {Hier hat Schwarz ausreichende Kompensation für die Qualität}) 23. Nd5 $1 {Das hatte ich am Ende vor Augen, als ich Ta2 gespielt habe. Einiges davon war eben auch Gefühl, was gestimmt hat, es aber praktisch nicht einfacher gemacht hat} exd5 $4 {Das sollte eigentlich nicht gehen, aber es erfordert jetzt von Weiß auch den Beweis, dass man für das geopferte Material durchschlagenden Angriff hat} (23... Qd8 { Ich hatte schon erwartet, dass Schwarz so spielen muss. Aber das sieht halt etwas traurig aus, daher überraschte es mich nicht, dass er prinzipieller spielte} 24. Nxe7+ Qxe7 25. Bg5 Qe8 26. Nd2 $18 {[%cal Gd2e4,Gg2a8] Hier wähnte ich mich zurecht auf der richtigen Spur}) 24. e6 Qd8 (24... Bd6 { Das hatte ich mehr überlegt und war noch nicht so ganz sicher, wie es anzugehen ist. Weiß hat zwei Gewinnwege, was ich am Ende wirklich gespielt hätte ist für immer ein ungeklärtes Mysterium} 25. exf7+ (25. Bxd6 Qxd6 26. Ng5 $1 $18) (25. Ng5 Bxf4 26. exf7+ Kh8 27. Ne6 $11 {Auch das hatte ich erwogen, aber es überzeugt nicht}) (25. exd7 {Das ist auch eine Option, reicht aber nur für Ausgleich} Qxd7 (25... Bxd7 {So ginge es auch}) 26. Ne5 Bxe5 27. Rxe5 Bc6 {Man kommt nicht durch}) 25... Kh8 26. Bg5 $18 {Das Konzept, auf die lange Diagonale zu spielen, war mir schon in den Sinn gekommen. Ob ich das genauso gerechnet hatte, weiß ich nicht mehr}) 25. exd7 $2 {Das vergibt fast den ganzen Vorteil. Nachdem ich mich lange mit dem Versuch beschäftigt hatte, das Figurenopfer zum einem Sieg zu berechnen und da dann aufgegeben hatte, war mir offenbar nicht mehr die Option verblieben, noch weitere Alternativen zu erwägen} (25. exf7+ $1 {Ich wusste, dass das so der Ansatz sein muss. Aber am Ende hatte ich vielleicht den Fehler begangen zu versuchen, es auszurechnen. Das ist mir nicht gelungen und dann bekam ich kalte Füße bei dem Figurenopfer. Hätte ich es einfach gespielt und mich dann gezwungen, damit weiterzuspielen, wer weiß?} Kf8 {Das wollte er spielen. Hätte ich das gewusst, hätte ich das sofort genommen} (25... Kh8 {Das vermochte ich letztlich nicht zu Ende zu berechnen. Abschätzen als "es muss ja etwas da sein" habe ich dann aber leider auch nicht getan. Dabei gewinnt Weiß mit diversen Zügen, einfach weil Schwarz zu schlecht dasteht} 26. Qxd5 (26. Bg5 { Eine Option von mir. Auch das gewinnt} Nf6 27. Bxf6+ (27. Bf1 $18 {Es ist schlimmerweise so, dass Stockfish alles mögliche anbietet}) 27... Bxf6 28. Re8+ {Ich dachte, dass das nicht geht, aber...} Bxe8 29. f8=R# {...Matt wäre ein überzeugendes Argument gewesen}) (26. Bd6 $4 {Das geht dann tatsächlich mal nicht, was ich auch gedacht habe} Bxd6 (26... Bf8 27. Qxd5 (27. Re8 $4 Qf6 $19) 27... Qf6 28. Bf4 $1 $18) 27. Re8+ Bf8 28. Rxd8 Rxd8 29. Qxd5 Bxh6 $19 { Diesmal ist es zu wenig Angriff}) (26. Ng5 Nf6 27. Be5 $18 {Es ist alles immer gewonnen, zum Teil auch deswegen, weil man nie Lxe8 spielen kann}) (26. Bh3 $5 $18 {[%cal Gh3d7]}) 26... Nf6 (26... Bc6 27. Qe6 $18) 27. Qxd8+ $1 Rxd8 28. Rxe7 $18) (25... Kxf7 26. Qxd5+ (26. Ng5+ $18) 26... Kf8 27. Rxe7 $1 $18 { Das hatte ich gesehen}) 26. Ng5 $1 {[%cal Gg5e6,Gg5h7] Das hatte ich gesehen und als gewonnen eingeschätzt} Bxg5 {Was sonst?} 27. Re8+ Qxe8 (27... Kxf7 28. Rxd8 Bxd8 {Das würde nicht nur potentiell den Ta8 verlieren, geht aber vor allem wegen des Königs nicht} 29. Qxd5+ Kf8 30. Bd6+ $18) 28. fxe8=Q+ Rxe8 29. Bxg5 $18 {Man hat mit Schwarz vielleicht nach Zählung genug Material, aber mit dem König muss das gewonnen für Weiß sein}) (25. Ng5 Bxg5 (25... Nf6 26. exf7+ Kh8 27. Be5 $18) 26. exf7+ $18) (25. Qxd5 {Geht auch noch}) 25... Bxd7 $1 26. Rae2 Bf6 $1 {Er hat keine Zeit mehr, aber dafür die richtigen Züge gefunden. Jetzt wurde mir klar, dass es irgendwie nicht so richtig weitergeht} (26... Bf8 $2 27. Bg5 $18) (26... Be6 27. Rxe6 {Das Qualitätsopfer habe ich gesehen und geplant} fxe6 28. Rxe6 $18 (28. Bh3 $18)) 27. Be5 $6 {Auch das geht noch, aber es ermöglicht Schwarz es sich ein bisschen mehr zu konsolidieren} (27. Qxd5 Bb5 $1 {Das ist zu meiner Überraschung einfach Ausgleich, aber fühlt sich nicht gerade begeisternd an}) (27. Ne5 Nd4 28. Bxd5 $1 $11 {Den habe ich dann wieder mal vergessen}) (27. Bd6 $5 {Versucht einen besseren Läufertausch herbeizuführen} Bc6 (27... Bb5 $6 28. Be7 Bxe7 29. Rxe7 Rc7 30. Rxc7 Qxc7 31. Ng5 $14) (27... Be6 $4 28. Rxe6 fxe6 29. Rxe6 $18) 28. Be7 Bxe7 29. Rxe7 Rc7 30. Rxc7 Qxc7 31. Ne5 $11) 27... Be6 28. Bxf6 $6 { So langsam nähert man sich tatsächlich schwarzem Vorteil, selbst wenn es immer noch in Ordnung ist} (28. Nh2 $11 {Den findet man sicherlich nicht, vor allem nach den vorigen Ereignissen}) 28... Qxf6 29. Re5 Rd8 30. Ng5 Nd4 31. f4 Rd6 32. Qc1 Rc8 33. Qc3 {Zuvor haben beide Seiten so ungefähr akzeptable Züge gespielt. Ich hatte aufgrund der nicht vorhandenen Zeit meines Gegners durchaus noch Hoffnung, aber nicht erwartet, dass die Stellung die ganze Zeit mehr oder minder 0.00 ist. Zwei Bauern mehr, aber keine Möglichkeit, sich zu entwirren!} (33. Bh3 $11 {Hatte ich auch überlegt, aber was dann? Anscheinend einfach gar nichts machen, weil Schwarz dann auch gar nichts machen kann}) 33... Nc6 $4 {Das sieht auf den ersten Blick gut aus. Auf den zweiten plötzlich nicht mehr, bis man mit dem dritten Blick denkt, dass man besonders schlau ist. Zum Glück hatte er nicht die Zeit für einen vierten Blick oder die Überlegung, dass es bei der Zeit vielleicht nicht so schlau ist, Verwicklungen anzuzetteln} (33... Qd8 34. g4 $1 $11 {Ob mir der gelungen wäre? Wenn nicht, wird es schnell sehr schwierig}) 34. Bxd5 $1 {Zum Glück habe ich die Ruhe bewahrt und alles gerechnet. Dadurch habe ich dann den Gewinn gefunden} (34. Qxc5 $2 {Erster Gedanke, nachdem klar ist, dass der Turm nicht wegziehen wird wegen Damentausch} Nxe5 35. Qxd6 Ng4 {Das sieht ziemlich unangenehm aus, reicht aber objektiv "nur" für Ausgleich} 36. Nxe6 $2 (36. Qa6 {Man lebt noch}) 36... fxe6 (36... Qc3 $1 $19) 37. Qxe6+ $4 (37. Bh3 {Das das 0.00 ist glaube ich Stockfish zwar, aber wer glaubt das als Mensch auf den ersten Blick?}) 37... Qxe6 38. Rxe6 Rc1+ 39. Bf1 d4 $19 {[%cal Gg4e3]}) (34. Nxe6 $2 {Zweiter Gedanke, nachdem man nicht direkt auf c5 schlagen will} fxe6 35. Qxc5 Nxe5 $4 (35... Rdd8 {Hatte ich dann gesehen} 36. Rxe6 Qd4+ 37. Qxd4 Nxd4 38. R6e5 $11 {Das erschien mir maximal wie Ausgleich, wenn überhaupt (tatsächlich muss Schwarz jetzt aufpassen)} Nc2 $4 (38... Rc3 $1 $11) 39. Rb1 $1 $18 {[%cal Gb1b7]}) (35... Rcd8 $11 {Ist noch besser, weil jetzt keiner etwas machen kann}) 36. Qxc8+ Rd8 37. fxe5 $1 $18) (34. Qe3 $11 {Gar kein Gedanke daran verschwendet und auch nicht besser als die anderen Alternativen, aber trotzdem interessant} Rdd8 (34... Nxe5 $4 35. fxe5 $18 {[%cal Ge5f6,Ge5d6] }) 35. Rxd5 $11 (35. Rxe6 $11)) 34... Nd4 {Noch der beste Versuch, aber jetzt ist eine Qualität weg} (34... Nxe5 $4 35. fxe5 Qh8 {War noch ein Trick mit der Fesselung, aber dummerweise für Schwarz hat die Dame danach keinen Zug mehr} 36. Bxe6 fxe6 37. Qf3 (37. Qc4 {Hier zählt Stockfish schon zum Matt runter}) 37... Rd7 38. Nxe6 $18 {[%csl Rh8] Das hatten wir beide gesehen}) 35. Bxe6 $6 {Extraschlau ist es oft nicht. Aber okay, es gewinnt auch und man müsste sonst mit kaum Zeit verstehen, dass man den Läufer problemlos stehenlassen kann} (35. Ne4 Qd8 36. Nxd6 Qxd6 37. Kf2 $18 {[%cal Gc3c4,Gc4a4] Das ist bessere Technik, weil Schwarz gar nicht auf d5 nehmen kann und sich so noch weniger bewegen kann}) 35... fxe6 36. Ne4 Qf8 37. Nxd6 Qxd6 38. R1e4 { Der Unterschied ist letztlich überschaubar, aber was man mit dem Turm macht ist vielleicht weniger klar, während der König sowieso nach vorne muss. Andererseits gibt das mehr Sicherheit vom Gefühl her} (38. Kg2) 38... Kf7 39. Kg2 Rc6 40. Qa5 {Generell nicht verkehrt und in Zug 40 wird Schwarz im Zweifel nicht mehr gut darauf reagieren können} (40. Re1 {Okay?}) 40... Nb3 $2 { Das geht nicht auf und verschwendet Zeit. Zusätzlich eröffnet es die Option, über die achte Reihe einzudringen} (40... Qd7 41. Qxa4 {Hier ist es vielleicht nicht ganz so klar, obwohl auch das funktioniert, weil das schwarze Gegenspiel sich nicht materialisiert (wenn man aufmerksam ist)} Qb7 42. Qa5 $18 ) 41. Qxa4 $6 {Verpasst den direkten Gewinn. Hier habe ich ehrlicherweise nur verifiziert, dass Schwarz nichts machen kann und dann direkt geschlagen} (41. Qa8 {Der Computer will einfach nicht mal den a-Bauern... Aber es macht Sinn, kommt man nach h8 und Schwarz hat nichts, dann ist vorbei. Schwarz kann aber Dh8 nicht verhindern, somit ist es direkt vorbei} Qd2+ (41... Qf8 42. Qxc6 $18) (41... c4 42. Qh8 c3 43. Qxh7+ Ke8 44. Qxg6+ Kd8 45. h7 $18) 42. Re2 $18) 41... Nd4 $1 {Er leistet noch den zähesten Widerstand, in dem er seinen Fehler eingesteht} (41... Qd2+ $2 42. Re2 (42. Kh3 {Oder so, wie ich dachte})) (41... c4 $2 42. Rxe6) 42. Qc4 $6 {Man gewinnt weiterhin, aber obwohl man ziemlich aktiv steht mit Weiß, bin eher ich es, der zwischenzeitlich sich damit auseinandersetzen muss, dass man den anfölligen König hat} (42. Qa8 {Jetzt habe ich es überlegt, aber hier kann Schwarz blocken} Qf8 43. Qxf8+ Kxf8 44. a4 Ke7 45. a5 Kd6 46. Re1 $18 {Also mir war schon klar, dass das eher nicht plötzlich haltbar sein kann, aber die Türme sind nicht direkt so hilfreich aktiv, der a-Bauer zuerst alleine, der h6 im Moment noch anfällig, sein König schon aktiv. In Summe natürlich alles nur kurzfristig der Fall, aber ich wollte es vermeiden}) 42... Qc7 43. a4 Qb6 44. Qc3 {Gut, soweit ist alles unter Kontrolle, aber man musste schon anfangen zu denken} (44. Kh3 Nf3 $2 { Das wäre die Falle gewesen, weil man jetzt schön gewinnt} (44... Qb2 { Das ist irritierender und wollte ich lieber vermeiden} 45. Re1 {[%cal Ge5c5] Man hat immer noch alles unter Kontrolle, aber wieso sich diesem Stress aussetzen?} Nf3 46. R5e2 $1 $18) 45. Rxe6 Rxe6 46. a5 Qc6 47. Qxe6+ Qxe6+ 48. Rxe6 Kxe6 49. a6 $18 {Das hatte ich berechnet. Aber am Ende war mir die Gefahr eines Fehlers zu groß und zudem muss Schwarz ja gar nicht so spielen, wo ich dann wenig Effekt habe}) 44... Rc7 45. a5 (45. Rxc5 $5 Qxc5 (45... Rxc5 46. Qxd4 $18) 46. Qxc5 Rxc5 47. Rxd4 $18 {Das gewinnt auch schon, aber da bin ich etwas weniger überzeugt und muss noch mit Alternativen rechnen. Also lieber ab nach vorne mit dem Bauern!}) 45... Qc6 46. Kh3 Kf8 47. Qc4 Qd6 48. a6 Kf7 { Das entsprach so meiner Vorstellung: man hat Schwarz gut gebunden, kann dadurch verhindern, dass Schwarz reinkommt (Dc3!) und läuft mit dem a-Bauern los. Bis hierhin hatte Schwarz wenig Möglichkeiten, irgendwas dagegen zu unternehmen, jetzt ist die Frage: wie gewinnt man?} 49. Rxc5 $1 {Ich habe recht viel meiner Restbedenkzeit investiert, um sicherzugehen, dass am Ende auch wirklich das Endspiel rauskommt. Wenn es keinen Fehler gibt, habe ich sofort gewonnen und dafür habe ich auch den a-Bauern losgeschickt} (49. Re1 { So geht es auch, aber irgendwie wirkt es komisch, die Diagonale zu räumen und den Turm von e6 abzuziehen}) (49. a7 Rxa7 50. Rxc5 {Hier gewinnt man sicherlich auch, das ist aber weniger klar, weil man keinen Bauern am anderen Flügel mehr hat}) (49. g4 {[%cal Gf4f5] So eine Idee um f5 durchzusetzen hatte ich auch. Es geht, aber man macht den König noch luftiger, was ich im Zweifel lieber vermeiden wollte}) 49... Rxc5 50. Qxd4 (50. Rxd4 $4 Qc6 $1 { [%cal Gc6h1] Es ist nie zu spät, die Partie noch zu ruinieren} 51. Qf1 $8 $11) 50... Qxd4 (50... Rh5+ 51. Kg4 $18 {[%cal Gd4g7] Ich habe hier nichts gesehen und fange ja an, selbst etwas zu drohen}) (50... Qxa6 51. Qxc5 Qf1+ 52. Kh2 $1 {Schwarz hat kein Schach}) 51. Rxd4 {[%cal Gd4d7,Gd4a4] Jetzt habe ich den Mehrbauern und dazu noch zwei weitere entscheidende Drohungen, die Schwarz nicht gleichzeitig parieren kann. Das war mein Ziel (mit dem Bauern weiter hinten ist das nicht so klar)} Ke7 (51... Ra5 52. Rd7+ $18 {[%cal Gd7h7,Ga6a7]} ) 52. Ra4 (52. Rb4 {Nebenlösig, aber es ist doch zu schön, einfach den Turm hinter dem Bauern zu haben}) 52... Rc8 53. a7 Ra8 54. Kg4 {Schwarz kann den Turm nicht ziehen und Weiß läuft in Ruhe mit dem König los. Er machte noch ein paar Züge, aber sah die Sinnlosigkeit von Widerstand zum Glück vor dem nächsten Partieformular ein} Kf6 55. Ra5 Ke7 56. Kf3 Kd6 57. Ke4 Ke7 58. Ke5 Kf7 59. Kd6 Kf6 60. Kc6 1-0
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