In der 6.Runde der Bezirksklasse kamen die Schachspieler aus Sulingen zu uns (HSK Lister Turm 4) angereist; wir waren die Favoriten und haben kontrolliert sicher mit 5,5 zu 2,5 gewonnen. Soweit eine eher langweilige Ergebnismeldung.
Der Hamelner Schachverein feiert 2020 sein hundertjähriges Jubiläum. Dazu erstmal Glückwunsch! Dies würdigen die Hamelner mit einer Reihe an Veranstaltungen, zum Beispiel jetzt am Jahresanfang mit einem Schnellschachturnier. Der Andrang übertraf die Erwartungen: es nahmen 66 Spieler teil, darunter auch eine Truppe unserer Spieler. Diese Fünf (Ilja, Tobias, der Autor, Frank und Martin: sortiert nach Setzranglistenplatz) konnten sich allesamt berechtigte Hoffnungen auf eine Topplatzierung machen, stellten wir damit doch 50% der Top 10.
Immerhin der Monat dieses Moments stimmt, stammt er doch aus der Landeseinzelmeisterschaft 2020. Es handelt sich um eine Partie aus dem B-Open, gespielt von Reinhard, der trotz der letztlich resultierenden Niederlage die Schönheit dieses Spiels gesehen hat.
Es ist sicherlich kein seltenes Ereignis: man begeht einen (gerne auch sehr dummen) Fehler und muss danach versuchen, noch das Beste aus der Partie zu machen. Hier wird es noch auf die Spitze getrieben, denn nach nur sieben Zügen sah sich Reinhard der folgenden Stellung gegenüber:
Die gute Nachricht: wir bleiben auf Kurs. Die schlechte Nachricht: es war mal wieder viel zu knapp. Aber wie heißt es so schön? Ende gut, alles gut!
Fangen wir frühzeitig an, denn ursprünglich sollte unser Mannschaftsführer Dennes gar nicht spielen. Dank eines kurzfristigen Ausfalls sprang er dann doch leicht angeschlagen ein. Unsere Aufstellung wusste also durchaus zu beeindrucken, immerhin stellten wir den aktuellen Landesmeister an Brett 7(!) auf.
Nach 6:20 Stunden Dauerbeschallung mit Kirchengesängen war die Messe gesungen. LTU2 gewinnt 5:3 gegen eine gut aufgestellte Mannschaft vom ESV Göttingen und bleibt Tabellenführer. Liest sich „normal“, war es aber beileibe nicht. An Brett 6 haben wir grippebedingt kurzfristig freilassen müssen, offenbar gegen einen glänzend aufgelegten Anton Schmid, der sehr fundierte Analysezüge präsentierte.
Da Felix und Andreas ja bereits das allermeiste bezüglich der Ausrichtung und des allgemeinen Turnierverlaufs geschrieben haben, hier nur ein kurzer Nachtrag mit dem Turnier aus meiner Sicht, wenn auch etwas spät.
Es ist inzwischen schon wieder über eine Woche her, da saßen zum ersten Mal im neuen Jahr 12 Spieler an den Brettern um den ersten Champion des Friday Night Blitz Clash auszuspielen. Immerhin einer mehr als die allererste Auflage im Vorjahr, ein gutes Omen?
Mit dabei waren auch der Jahresbeste Dennes, der erste Sieger Martin und auch vier Gäste, darunter zwei alte Bekannte: Alexander Izrailev und René Kopmann. Warum jetzt ausgerechnet diese Vier erwähnen? Na klar, sie waren diejenigen, die im speziellen anfangs das Turnier prägten.
Dieses Jahr wollte ich unbedingt wieder mitspielen und so war die Freude wohl etwas zu groß, denn es wollte mir am Vorabend nicht gelingen einzuschlafen.
Mit mutmaßlich gut 3 Stunden an Schlaf ging es dann mit dem Auto nach Verden.
Die Spielstätte im Hotel Niedersachsenhof an sich strahlt schon eine tolle Atmosphäre aus. Dazu die vielen jungen und ehemals jungen Spieler. Jeder schien hochmotiviert zu sein.
Am Jahresanfang stand wie immer die niedersächsische Landeseinzelmeisterschaft an. Ein Event dieser Größe lockte - wie in der Turniervorschau bereits erwähnt - über ein Dutzend unserer Vereinsmitglieder an. Damals schrieb ich noch von 16 in den Turnieren plus ein weiterer im Schnellschach. Die Zahl erwies sich in der Realität als überholt (Abgänge im C- und B-Turnier), aber dank unerwarteter Verstärkung im Schnellschach erreichten wir insgesamt doch 16 Teilnehmer.
Wie jedes Jahr lockt es viele Schachspieler in der Zeit nach Weihnachten bis ins neue Jahr hinein auf die diversen Turniere. So auch einige unserer Vereinsmitglieder. Als kleine Vorschau gibt es hier eine Übersicht, doch im weihnachtlichen Sinne ist folgende Weihnachtsbaumaufgabe vorangestellt: